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Unser Gespräch mit der Deva der Wölfe

 

Jakob: Wir begrüßen dich ganz lieb du liebe Deva der Wölfe. Für mich waren die Wölfe immer faszinierende Tiere, weil sie als Beispiel für eine funktionierende Ordnung in einer Familie gelten. Die Wölfe leben in einer wundervollen Art und Weise vor, wie sich die Kinder in einer Familie unterzuordnen haben und genau deswegen in einer harmonischen Weise in einer Familie zusammenleben.

Mit diesem Beispiel macht man sich nicht wirklich beliebt in jungen Familien, wo selbst die aller kleinsten Kinder schon verstanden haben, dass sie einen Rang über den Eltern einnehmen können und dies dann auch tun. Die Eltern lehnen eine Rangordnung in der Familie ab, merken aber überhaupt nicht, dass die Kinder bereits eine geschaffen haben. Unsere sozialen Systeme lassen sie überleben, die Natur wäre ihr sicherer Tod.

 

Deswegen haben mich Wölfe immer fasziniert und faszinieren mich immer noch. Du weißt ja, wir fahren regelmäßig in diesen Wildpark und wir hatten auch schon einmal ein ganz wundervolles Erlebnis, wo die drei Wölfe bis nach oben an den Zaun gekommen sind und sich uns ganz wundervoll präsentiert haben. Sei herzlich umarmt du lieber Wolf und du hast jetzt das Wort.

 

Deva:

Meine Lieben ich grüße auch euch. Es ist wunderschön, dass ich nun die Gelegenheit habe mit euch zu sprechen. Ich habe schon ein wenig gelauscht bei dem Gespräch mit dem Bären. Als wir euch damals dieses wundervolle Schauspiel vorführen durften, da haben wir uns sehr darüber erfreut, dass ihr dabei auch so viel Freude hattet.

Ja ihr bewundert unsere Ordnung, doch ohne diese Ordnung ist ein harmonisches Miteinander nicht möglich. In der Tierwelt ist so etwas ein ganz normales Miteinander, doch für euch Menschen ist es anders. Jeder möchte den gleichen Ton angeben und wie man sieht, gelingt das nicht immer. Bei uns Wölfen wird das von den Jungtieren so weitergegeben, wie sie das Miteinander erlernt haben. Wenn dies nicht gut wäre, dann hätten auch wir eine andere Rangordnung oder vielleicht sogar gar keine.

 

Jakob:

Kommen wir einmal zu den üblichen Fragen, was mich bei jeder Deva interessiert. Von welchem Planeten kommen die Wölfe, auf welchem Planeten gibt es die Wölfe und wie lange sind sie schon auf der Erde?

 

Deva:

Die Wölfe sind mit dem Menschen gekommen und wir sind auf fast allen Planeten zu Hause, ursprünglich sind wir vom Pluto gekommen. Auch wenn manche meinen würden, dass unser zu Hause der Mond wäre, weil wir diesen bei Vollmond so anhimmeln. Doch bei Vollmond tauchen wir in seine Energie ein, sonst natürlich auch, doch speziell an den Vollmondtagen, da tanken wir die Energie für den ganzen Zyklus und das ist für alle Wölfe eine ganz besondere Zeit, wenn wir uns dann mit dem Vollmond verbinden dürfen.

 

Jakob:

Wie ist das Beheulen zu übersetzen, ist das einfach Wonne? Der Wolf tut es ja nicht nur an den Vollmondtagen, dort vielleicht verstärkt, oder ist es Kommunikation untereinander?

 

Deva:

Zum einen ist es natürlich die Verständigung in der Nacht, wenn alles ruhig ist, da geht es wundervoll. So halten wir Kontakt zu anderen Wölfen und anderen Tieren. Wir geben so bekannt, wo wir uns aufhalten. Das Spezielle an den Vollmondtagen ist, dass wir uns dann mit dem Mond verbinden. Dieses Heulen wie ihr es nennt, ist ein Lied, welches wir in höchster LIEBE und tiefster Dankbarkeit dem Vollmond für die Liebe die er uns schenkt, entgegenbringen.

 

Jakob:

Sag noch einmal etwas zum Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wo geht die Entwicklung hin? Ganz speziell interessiert mich natürlich dieses Wolfsprogramm, welches es in Deutschland gibt, wo auf einem großen Truppenübungsplatz die Wölfe wieder heimisch geworden sind.

 

Deva:

Der Wolf in Sibirien oder Kanada – wenn er sich zum Beispiel aus seiner Gruppe ausgesondert hat, sucht er auch den Kontakt zum Menschen und möchte dann mit dem Menschen zusammenleben, so wie Mensch und Hund. Das funktioniert dann auch sehr gut. Doch so etwas ist schon eher eine Seltenheit, ansonsten leben die Wölfe in ihrem Territorium und gehen dem Menschen dann mehr oder weniger aus dem Weg. Obwohl natürlich gesagt wird, dass der Hund vom Wolf abstammt, doch an dem ist es nicht. Die Wölfe, so wie andere Tiere auch, bevorzugen ihre Freiheit.

 

Wenige erfreuen den Menschen in einem Gehege, so dass auch der Mensch die Möglichkeit hat, diese Tiere zu beobachten und sich an ihnen zu erfreuen. In solchen Gehegen haben sie natürlich ein eingeschränktes Territorium, doch die Wölfe wussten es vorher, dass sie dort inkarnieren werden, sie haben sich dafür bereit erklärt und sie trauern auch nicht ihrer Freiheit in dieser Inkarnation nach. Sie tun es in höchster Liebe für den Menschen und in der nächsten Inkarnation leben sie dann wieder in der Freiheit und es ist nur für eine Inkarnation.

 

Manche bleiben sie auch länger, doch sie müssen es nicht. Das die Wölfe in Deutschland nun so gezielt auf diesem alten Übungsplatz wieder angesiedelt werden sollen, ja, sie tun es auch hier in höchster Liebe, um den Menschen zu zeigen, dass man vor ihnen keine Furcht haben muss. Es ist ja auch nicht gewollt, dass sie von diesem Territorium in andere Wälder streifen sollen. Die Bauern haben dann wieder große Angst um ihre Weidetiere, denn der Wolf könnte eines ihrer Tiere reißen oder die ganze Herde. So betrachten wir es als Anfang, doch vielleicht wird es auch mehr.

 

Dieses Pärchen, (gemeint ist ein Grauwolfpärchen aus dem Wildpark) als wir für euch dieses Klagelied dargeboten hatten, sollte es ein Zeichen sein. Sie rufen nach ihren Geschwistern. Sie sind aufgeregt und verständigen sich so mit ihnen auf der Seelenebene. Auch hörbar rufen sie sich gegenseitig – sie vermissen sich. Im Normalfall würden sie wieder zu ihnen gehen, ich möchte nicht damit sagen, dass das Gehege sie bedrückt, nein so ist es nicht, auch hätten sie die Gelegenheit aus diesem Gehege auszubrechen. Doch das würde dem Menschen dann wieder sehr viel Angst bereiten. Sie werden in diesem Gehege nicht allzu alt werden, denn die Sehnsucht zu ihren Geschwistern ist so stark, dass sie dorthin wieder zurück möchten.

 

Jakob:

So weit ich diese Geschichte verfolgen konnte, hat sich dort ja eine Wölfin mit einem Schäferhund gepaart. Der Mensch glaubt nun, die Art damit zu erhalten in dem er, die aus der Art geschlagenen, die nicht reinrassigen Wölfe dort aussondert. Zum einen finde ich es sehr ungewöhnlich, dass sich ein Schäferhund und ein Wolf paaren. Obwohl sie nicht zusammengehören tun sie es und das finde ich sehr ungewöhnlich.

 

Es gibt ja hier in Deutschland zwei engagierte Frauen, die den Wölfen ihr Leben widmen und die mit den polnischen Beauftragten zusammen, viel für sie tun. Sag doch bitte etwas dazu, was der Mensch mit dem Willen die Art zu schützen eigentlich bewirkt und wir ihr die Arbeit der Beauftragten seht.

 

Deva:

Alle die mit den Wölfen arbeiten und sich um sie kümmern sind sehr liebevoll und möchten das auch so nach außen tragen. Hier erst einmal von uns ein ganz großes Dankeschön, natürlich auch an die Familien, denn sie werden sehr von ihnen unterstützt. All die, die mit den Tieren zusammenarbeiten, auch die in den Gehegen, es sind meist sehr liebevolle Menschen. Sie arbeiten auch deshalb so gern mit den Tieren zusammen, weil sie die unendliche Liebe der Tiere spüren und deshalb auch sehr gern in ihrer Nähe sind.

 

Die Paarung zwischen Hund und Wolf sollte eines demonstrieren, dass beide von so unterschiedlicher Natur sind. Wenn nun wirklich der Hund vom Wolf abstammen würde, dann hätte sich doch bei der Paarung komplett der Wolf durchgesetzt und von dem Hund wäre sehr wenig zu sehen gewesen. Das wollte man euch eigentlich hier zeigen, aber wir haben auch nicht damit gerechnet, dass dann diese Welpen aus dem Rudel ausgesondert werden.

Es werden von nun an, wo wir gesehen haben was passiert, sich keine weiteren Hunde dort mit den Wölfen paaren. Die Hunde und die Wölfe, sie freuen sich sehr, dass sie nun so zueinander finden können, doch muss dies sehr vorsichtig hier vonstatten gehen, denn der Mensch sieht den Hund nicht gerne in diesem Revier. Der Wolf ist in der glücklichen Lage, dass auch er dem Hund auf der Seelenebene begegnen kann und das sie sich so miteinander austauschen können.

 

Jakob:

Wie spirituell ist der Wolf? Kann er seinen Körper verlassen wenn er ihn ablegt oder sieht er nur das, was er auch im Wachzustand sehen kann?

 

Deva:

Der Wolf kann seinen Körper ablegen und kann ein wenig ohne Körper umherziehen. Sie tun es relativ selten.

 

Jakob:

Noch einmal zu den drei Polarwölfen im Wildpark, werden sie sich fortpflanzen in diesem Gehege?

 

Deva:

Die Menschen wünschen es sich dort von ganzen Herzen. Doch noch sind unsere drei nicht soweit, dass sie den Menschen diesen Liebesdienst erbringen möchten.

 

Jakob:

Das heißt wir können noch hoffen, dass wir dort kleine Polarwölfe sehen werden?

 

Deva:

Ja vielleicht. Lieber Jakob, vielleicht solltest du einmal mit ihnen reden.

 

Jakob:

Ich probiere es mal, wenn wir wieder da sind.

 

Deva:

Doch bitte geh nicht ins Gehege.

 

Jakob:

Der Wolf und das Rotkäppchen, darüber müssen wir auch noch einmal reden. Das Geschäft mit der Angst blüht in Deutschland, so wie in anderen Ländern auch. Doch in Deutschland blüht es ganz besonders. Die Geschichte vom Wolf und der Großmutter und dem Rotkäppchen, die muss doch dem Wolf wirklich wehgetan haben und sie hat ihm ja keinen Bärendienst erwiesen. Was ist die Ursache dafür?

 

Deva:

In den Märchen wird den Kindern teilweise eine recht grausame Welt gezeigt. Es gibt recht wenige Märchen, die voller Liebe sind. Es gibt immer die gute Seite und die weniger gute Seite. So sollte es auch dargestellt werden. Alles hat zwei Seiten. Rotkäppchen und alle Bewohner waren die gute Seite und der Wolf stellt die weniger gute Seite dar, die dem Menschen Angst und Schrecken vermitteln sollte.

 

So war es auch bei den sieben Geißlein, auch hier wird der Wolf tückisch dargestellt, wie er mit weißen Pfoten und einer ach so weichen Stimme die Geißlein täuscht. So hinterlässt natürlich der Wolf bei den Menschen ein Schreckensbild. Der Wolf kann so viele Menschen in kurzer Zeit verputzen und er schlingt sie gar nur hinter und welch Graus – sie sind noch ganz in seinem Körper. Hier werden schon Schreckensbilder dem Menschen dargeboten, was auch nicht wirklich im Interesse des Tierlebens ist. Wer den Wolf wirklich studiert und in seine wundervollen Augen schaut, der wird wissen, dass es im wahren Leben so nicht geschehen würde. Es ist nur ein Märchen. In der freien Natur geht der Wolf dem Menschen aus dem Weg.

 

Jakob:

Die Jägerdichte ist einfach zu groß, als das der Wolf dieses Territorium dort auf dem Schießplatz verlassen könnte und dem Jäger aus dem Weg gehen könnte, dass er ihn nicht töten könnte?

 

Deva:

Sobald es bekannt werden würde, dass ein Wolf unterwegs ist in ein anderes Gebiet, so würden sich schnell Jäger zusammenfinden, die dann den Wolf oder die Wölfe erlegen würden. Wir hätten da gar keine Chance.

 

Jakob:

Ich denke es gibt genügend Plätze auf der Erde wo sie inkarnieren können, da muss einfach die Zeit abgewartet werden, bis in Deutschland und auf den Hochständen die Liebe Einzug gehalten hat und die Tiere als Geschwister angesehen werden.

 

Du liebe Deva, wir haben alles besprochen, im Zirkus gibt es die Wölfe nicht. Dafür in vielen Wildgehegen und auch in manchen Zoos. Sei von uns ganz lieb umarmt und auch an dich die große Bitte, wenn es etwas gibt, was wir für die Wölfe tun können, dann lass es uns wissen.  Ansonsten grüße all die lieben Geschwister von uns und wir werden alles tun, dass auch der Wolf in Deutschland vielleicht mal wieder durch die Wälder ziehen kann. Wir danken dir.

 

Deva:

Ich danke euch auch, es war schön und ich freue mich auf ein Wiedersehen.

 

 

 

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Miriam und Jakob www.tiergeschwister.de