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Unser Gespräch mit der Deva der Großkatzen
Jakob: Liebe Deva der Großkatzen, wir begrüßen dich ganz herzlich an diesem schönen Ort. Als wir das letzte Mal deine lieben Brüder und Schwestern in freier Natur gesehen haben, da wussten wir noch gar nichts von unserer Aufgabe, dass wir einmal in dieser Form mit den Devas der Tiere sprechen dürfen, so fern ab von Afrika.
Deva: Ja lieber Jakob, ich freue mich wirklich sehr, dass du dir extra für mich, so ein wunderschönes Gewand umgelegt hast.
Jakob: Es ist aus Afrika, damit du dich auch heimisch fühlst bei uns. Extra aus Sansibar mitgebracht.
Deva: Liebe Miriam auch dich grüße ich ganz lieb. Seid beide von mir ganz lieb umarmt und auch ich freue mich, dass ich nun die Möglichkeit habe mit euch zu sprechen.
Zuerst einmal welche Tierarten gehören zu mir. Tiger, Löwe, Leopard, Panther, Jaguar, Gepard, Luchs, Puma, außer natürlich die Schmusetiger. Diese eleganten Tiere, diese darf ich leider nicht zu meiner Tierart zählen. Ich habe schon einmal mit der Deva der Katzen gescherzt, ob wir nicht einen Zusammenschluss der Großkatzen und der Schmusetiger vornehmen könnten, doch dann hätte ich meinen Posten hier als Deva verloren. Doch ihr könnt euch gut vorstellen, wer gibt schon gern die Stelle hier in diesem wundervollen Rahmen auf – nein, nein Scherz beiseite. Jede Deva ist stolz und ich bin gern in der Nähe der Deva der Katzen. Sie hat etwas ganz besonderes an sich.
Wir sind nicht so dicht bei den Menschen, wir lieben die Freiheit. Doch zeigen wir uns auch gern dem Menschen. Es wurden ja schon einige geschützte Gebiete in der freien Natur extra für uns gestaltet, so dass uns die hier die Menschen nicht jagen dürfen. Deshalb zeigen wir uns ihnen, lassen uns auch beim Jagen, Fressen und Schlafen beobachten. Hier nähern wir uns schon sehr dem Menschen.
Jakob: Du meinst Schutzgebiete wie die Serengeti?
Deva: Ja, solche Parks sind auch für uns wunderschön. Wir würden auch sehr gern, wenn jetzt die Neue Zeit anbricht, dichter beim Menschen sein, um mit ihm zu leben und ich denke, wenn unser Fleisch und unser Fell nicht mehr so begehrt ist, dann wird es uns auch gemeinsam gelingen.
Anmerkung: Wie ihr hören könnt, durften wir die Annährung der Großkatzen an den Menschen in der Serengeti hautnah beobachten. Wir durften miterleben, wie eine Löwenmutter ihre Jungen ganz bewusst und gewollt zu den Menschen führt, damit sie sich an ihre Nähe gewöhnen können. Es ist ein Geschenk, dies in freier Natur erleben zu dürfen.
Jakob: Ich weiß gar nicht warum mich das überrascht, das Löwen sich vorstellen können mit den Menschen zusammenzuleben. Wir durften es ja in der Serengeti selbst erleben, wie vollkommen furchtlos die Löwen unter den Autos liegen usw. Dennoch überrascht mich euer Wunsch. Es ist sicherlich auch weitläufiger gedacht, aber die Veränderungen auf der Erde werden nicht nur die LIEBE bringen, sondern auch klimatischen Veränderungen mit sich bringen und dadurch wird sich der Verbreitungsraum der Großkatzen über die Erde wieder vergrößern.
Ich habe einmal ein Buch gelesen, da kam ein Mann mit einem Tiger zu einer großen Versammlung und der Tiger gehorchte ihm. Die Menschen waren ganz begeistert davon, dass der Tiger so dicht bei den Menschen war, niemand hatte Angst vor ihm, es war ein unglaublicher Moment. Ich glaube es war in Indien. Ich fand dies sehr bemerkenswert.
Deva: Du sagst es ja selbst, die Menschen halten den Atem an, wenn sie jemanden sehen, der einen Tiger oder Löwen an seiner Seite hat. Alle sind da schon sehr beeindruckt und können es gar nicht so richtig verstehen. Wir fürchten den Menschen schon sehr, denn wir möchten nicht unbedingt unsere Inkarnation vorzeitig beenden, nur weil ein Mensch aus der Lust heraus zu töten, uns als Beute betrachtet.
Nun zu den Orten, an denen wir uns den Menschen zeigen können. Ihr ward ja sicherlich schon mehrmals in einem Tierpark, dort möchten wir allen Menschen auf der Erde die Möglichkeit geben, dass sie uns anschauen können und erkennen können, welch wundervolle Wesen wir sind. Doch in so einem Gehege zu leben, ist für uns nicht so einfach. Wir werden in unserer Freiheit sehr eingeschränkt. Den Entzug der Freiheit könnt ihr unter anderem daran erkennen, dass die Großkatzen immer auf und ab gehen. Ein Zeichen dafür, dass es ihm an Freiheit mangelt und das er beginnt traurig zu werden.
Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, dass wir uns euch im Zirkus präsentieren. Hier zeigen wir euch wie kraftvoll und elegant wir sind, welche Ausdauer wir haben, wie wir miteinander harmonieren können und dies auch mit anderen Tieren. Wir tun dies in höchster Liebe und Freude. Meine Geschwister sind sehr lernfähig, sie machen dies sehr gern, doch auch hier ist es wieder so, dass ihnen nicht genug Freiraum bleibt.
Sie müssen am Tag sehr viel arbeiten, alles muss eingeübt werden, aber die Trainer welche mit ihnen arbeiten und üben, sind teilweise ungehalten und aggressiv, weil das Tier nicht das machen möchte was er sich vorstellt. Manchmal liegt es auch einem Tier nicht das vorzuführen, was von ihm erwartet wird oder er hat keine Lust, weil es ihm widerstrebt. Dann bauen sich Reibereien auf und diese Energien, die sich dann in dem Zirkuszelt aufbauen, von diesen nimmt sich dann jeder Besucher ein wenig mit. Das finden wir dann sehr schade. Doch sehr schön ist, dass wir bei solchen Vorführungen sehr von euch geehrt werden und das es viele Menschen gibt, die nur wegen uns kommen. Dies finden wir besonders schön. Diese Menschen werden es auch sein, zu denen wir dann, wenn die Zeit gekommen ist, gehen werden und mit diesen werden wir dann zusammenleben.
Jakob: Gibt es Zoos wo ihr sagt, hier werden wir artgerecht gehalten?
Deva: Dies finden wir nur sehr selten vor, meistens fehlt es uns an Lebensraum. Auch wenn es sehr liebevolle Anlagen gibt, die ganze Mannschaft sehr fürsorglich ist und wir sehr gut umsorgt werden. Doch die Käfige sind zu klein und der Auslauf reicht nicht aus.
Jakob: Das Verhältnis männliche und weibliche Energie. Sehe ich es richtig, dass die männliche Energie leicht dominiert?
Deva: Ja, doch ein Ausgleich wird angestrebt.
Jakob: Wie sieht die Deva der Großkatzen aus? Ein Leopard oder ein Löwe?
Deva: Ja, ein Löwe.
Jakob: Ein wundervolles Beispiel für das Zusammenleben mit dem Menschen, sind die Weltbekannten Siegfried und Roy. Möchtest du dazu etwas sagen?
Deva: Sie leben wirklich sehr liebevoll zusammen. Fast wie Mensch und Schmusetiger.
Jakob: Ist es noch so, dass die Löwen die Tiere fragen ob sie sie töten dürfen?
Deva: Für uns ist es oberstes Gebot den freien Willen zu akzeptieren und wir fragen jedes Tier bevor wir es töten und dann fressen. Es ist so, dass wir unsere Umgebung rein halten. Kranke und verletzte Tiere kommen zu uns bzw. zeigen sich uns, so dass wir liebevoll zusammenleben.
Jakob: Wie ähnlich sind die Großkatzen den kleinen Schmusetigern? Die Schmusetiger sind sehr spirituell, sie können ihren Körper ablegen und können jeden Ort im Geist besuchen. Ist dies den Großkatzen auch möglich?
Deva: Wir sind ebenfalls so spirituell. Wir können unseren Körper ruhend ablegen und erkunden so unsere Umgebung. Wir werden so selten überrascht und wissen über alles Bescheid.
Jakob: Was sind die liebsten Freunde der Löwen? Gibt es in der Tierwelt auch Freundschaften. Die Katzen mögen die Eulen.
Deva: Bei uns sind es die Geier. Sie zeigen uns manchmal wo tote Tiere liegen und sehr oft bekommen sie die Reste von unser Nahrung. Wenn wir genug gegessen haben und alle satt sind, übergeben wir den Platz den Geiern. Diese bereinigen dann alles und hinterlassen dann einen sauberen Ort. Sie geben uns auch sehr viele Informationen. Mit ihnen tauschen wir uns des Öfteren aus.
Jakob: Sehr interessant, doch mehr Fragen fallen mir im Moment nicht ein.
Deva: Lieber Jakob, sei unbesorgt, wenn du diese wundervolle Seite für meine Menschengeschwister erstellst, so werde ich dir das eine oder andere noch sagen. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder einmal so liebevoll beisammen sein können. Seid liebevoll umarmt ihr zwei.
Jakob: Ich habe lange keinen Löwen mehr geknuddelt. Auch an dich die Bitte, wenn wir irgendwas für euch tun können, wir sind jederzeit für euch da. Wir umarmen dich und es war ganz lieb, das du bei uns warst. |
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