Gespräch mit der Deva der Bären 

Unser Gespräch mit der Deva der Bären

 

Jakob:

Du liebe Deva der Bären, sei ganz lieb und herzlich umarmt, auch wenn du bestimmt anderthalb oder zweimal so groß bist wie wir, wenn du dich aufstellst. Es ist schön, dass du da bist. Auch wenn der Mensch mit dem Bären nicht so viel direkten Kontakt hat, aber vielleicht weißt du es ja, wir fahren in ganz regelmäßigen Abständen in den Wildpark nach Johannismühle, wo ja die Bären und Wölfe ganz friedlich zusammenleben.

Es ist sehr schön, dass ihr beide (Anmerkung: die Deva der Wölfe war auch da) heute zusammen bei uns seid. Wir lieben diesen Platz, von dem wir von oben auf die Bären und Wölfe sehen können, ja wir genießen es immer sehr. Es ist ein sehr schönes, ein wunderschönes Gehege. Liebe Deva der Bären, fang einfach an und sprich zu Miriam, Jakob und zu den Menschen. Jakob hat ja immer so Standardfragen, was mich immer so interessiert, wie ist die Energie, wie sieht die Deva aus usw. wie viel Tiere, welche Tiere sind bei den Bären mit dabei.

 

Deva:

Meine Lieben ich freue mich, dass ich vor dem Wolf mit euch reden darf, aber nein nein es ist schön so. Wir stehen nicht im Konkurrenzkampf und wir wissen, dass es keine Wertung ist, wer zuerst spricht. Wie sehe ich aus, ich bin ein Bär, ein brauner Bär.

 

Jakob:

Ein Grislybär?

 

Deva:

Nein ein hübscher brauner Bär. Wen beherbergen wir noch, ja die ganze Bärenpalette. Auch die Eisbären, die Braunbären, die Schwarzbären, die Waldbee(ä)ren und die Gummibären. Ja und die Himbeeren und Blaubeeren. Da wisst ihr ja, dass diese auch anders niedergeschrieben werden und ich merke schon, da glaubt ihr mir doch nicht so. Da haben wir noch die Panda und Waschbären, sie zählen alle zu uns. Doch nicht der Ameisenbär.

 

Jakob:

Von welchem Planeten kommen die Bären und auf welchem Planeten gibt es die Bären? Wie lange sind die Bären schon auf der Erde.

 

Deva:

Die Bären kommen vom Pluto und sie sind mittlerweile auch auf dem Mars, Saturn, Merkur anzutreffen. Wir kamen mit dem Menschen auf die Erde.

 

Jakob:

War das Verhältnis immer das was es heute ist? Das es einzelne von euch gab, die die Nähe gesucht haben und der Rest dem Menschen aus dem Weg gegangen ist oder wie war das Verhältnis zum Menschen vor einigen hunderttausend Jahren. Ihr seid ja da im Vorteil, ihr wisst wie es hier vor fünfhunderttausend Jahren aussah, die Menschen wissen dies ja nicht. Sie glauben immer noch an diese Geschichte, dass wir vom Affen abstammen und das wir als Neandertaler mit der Keule durch die Gegend gelaufen sind usw. Sag mal etwas dazu, wie war das Verhältnis früher zu den Menschen und wie hat es sich im Laufe der Zeit entwickelt.

 

Deva:

Mit der Keule haben wir euch nicht gesehen, aber das Verhältnis zwischen dem Bären und dem Menschen war schon immer so wie heute. Es gab Ausnahmen, die die Nähe des Menschen gesucht haben, aber ansonsten sind wir uns immer aus dem Weg gegangen. Was kann der Bär mit dem Menschen gemeinsames aufweisen? Die Bären lieben die Natur und treffen sie einen Menschen, dann ziehen sie sich zurück und oftmals ist es so, dass der Mensch es gar nicht bemerkt, dass er in der Nähe eines Bären war. Bären können sich sehr ruhig verhalten und sie können auf leisen Sohlen laufen, sie müssen sich nicht bemerkbar machen. Natürlich wenn es im Gebüsch dann knackt unter ihrer Last, dann kann man ihn merken, doch muss man ihn nicht hören.

 

Jakob:

Kommen wir mal zu der Form, wie die Menschen üblicher Weise, wenn es nicht gerade in Kanada beim Lachsfang ist, wo sie die Bären in ihrer Heimat beobachten können. Normalerweise beobachten wir Bären ja im Tierpark oder im Zirkus. Obwohl ja der Zirkus eine aussterbende Spezies ist, weil es so ein Überangebot an Unterhaltung gibt. Was wollen die Bären, die im Zirkus oder Tierpark sind dem Menschen sagen, was sollte sich da verändern? Sind sie da zufrieden und haben sie es sich da so vorgestellt?

 

Deva:

Ich glaube alle Tiere, die in einem Tierpark oder Gehege sind und dort gut gehalten werden, genügend Freiraum haben, in manchen Gehegen ist es auch möglich das wir mit anderen Tieren zusammen sein können, diese fühlen sich dort auch wohl. Was ein wenig stört, dass ist das Gekreische der Kinder, das haben wir natürlich in freien Natur nicht so.

Im Zirkus ist es nicht ganz so. Wir Bären, die sich eigens dafür bereiterklärt haben mit dem Menschen zusammenzuleben und sich zu präsentieren, wie in einem Zirkus und dort Stücke vorführen, wo die Bären Freude und Spaß bereiten, diese Bären haben sich darauf eingestellt, dass sie in ihrer Lebensweise eingeengt sind und das ihnen der Freiraum fehlen wird. Doch das haben sie ganz bewusst so gewählt, sie wurden nicht dazu gezwungen. Ich glaube, das werdet ihr auch merken, wenn ihr in einem Zirkus seid und den Menschen mit seinem Bären bei der Arbeit beobachten könnt.

 

Zwischen dem Menschen und dem Bären ist es ein ganz liebevolles Verhältnis. Der Bär fühlt sich dort einfach wohl. Dieser Bär schafft auch einen ganz großen Ausgleich für alle anderen Bären, so dass diese nicht mit dem Menschen inkarnieren müssen, sondern in der Freiheit leben können. Doch wie gesagt, diese auserwählten haben sich selbst auserwählt und sie machen es unwahrscheinlich gern. Ich muss sagen, sie werden dort auch vorzüglich verwöhnt und bis auf den Platz fehlt es ihnen an nichts.

 

Jakob:

Ich habe mal gehört, dass Bären im Zirkus aus einem ganz bestimmten Grund zu den gefährlichsten Tieren zählen, weil man dem Bär vorher nicht ansieht, wenn etwas völlig schief läuft, also wenn er sich vor etwas erschreckt oder Angst hat, weil er keine Mimik oder Gestik jetzt so aufweist, wie ein Tiger. Das es dann immer sehr gefährlich für den Menschen wird, wenn dann mal eine Pranke Richtung Kopf fliegt. Was führt dazu und was kann einen Bären so stören?

 

Deva:

Hier ist es so, dass der Bär sich vor den Energien des Menschen schützt, die vom Menschen ausgehen. Z. B. Wut- oder Aggressionsenergien, auch manchmal die Ungeduld. Das sind Energien, die den Bären beunruhigen. Er kennt sie so nicht in der Natur und diese bereiten ihm Unbehagen und diese möchte er dann mit seiner Tatze greifen. Da der Mensch mit dieser Energie verbunden ist, die ja von ihm ausgeht und diese sich in Kopfhöhe ausbreitete, dann kann es natürlich vorkommen, dass die Pranke dann auch den Kopf erreicht.

 

Es ist nicht so, dass der Bär auf den Menschen losgeht. Es sind die Energien, die den Bären stören. Wären diese Energien auf der Erde, so würde er sich dort auf diese stürzen. Es ist auch richtig, dass der Bär sich erschrecken kann. Ihr werdet dies auch schon von anderen Tieren erfahren haben, in den Schreckensmomenten ist es schwer sich zu kontrollieren, das kann niemand. Das man dem Bären nicht ansieht, dass er keine Mimik verzieht, dem kann ich nicht zustimmen. Wer seinen Bären gut kennt und mit ihm zusammenarbeitet, der weiß sehr wohl, wann es der Bär ungemütlich findet. Dies möchte ich schon einmal vorab sagen oder natürlich, wenn der Mensch vom Bären etwas erwartet, was dieser nicht machen möchte.

 

Er möchte dann den freien Willen des Bären nicht anerkennen und seinen Willen durchsetzen. Wenn der Bär ihm zu erkennen gibt, dass er es nicht möchte und der Mensch lässt sich davon nicht beeindrucken, dann frage ich euch, wie soll es der Bär anders zeigen? Ihr wisst selbst, dass die Dompteure alle Peitschen haben, auch wenn der Bär ein dickes Fell hat, diese Energie die hier ausgesendet wird, diese missfällt dem Bären sehr. Vielleicht sollten einmal, wo wir gerade beim Zirkus sind, die Dompteure sich vorstellen, wie es ihnen gehen würde und sie müssten gehorsam sein und Sachen machen, die ihnen völlig missfallen, die auch gar nicht der Art entsprechen, wenn das dann der Mensch nicht machen möchte und diese Energien aufsteigen, die Peitsche knallt und böse Worte sein Ohr erreichen. Das wäre vielleicht einmal eine gute Therapie für die Dompteure.

 

Jakob:

Eine wichtige Aussage bei dieser Geschichte ist ja, dass die Menschen, die so mit Tieren zu tun haben, das sie nun endlich beginnen umzudenken, dass sie lernen, das sie Energiewesen sind und das die Bären diese Energien von Wut und Aggression sehen können. Die Bären, die sich entscheiden mit dem Menschen zu leben, die tun es gerne und sie lieben es auch, sich dort zu präsentieren. Aber es sind ja absolute Ausnahmen denke ich, wo so etwas passiert.

 

Dann kommen wir mal zu einer der aufregendsten Tiergeschichten der letzten Jahre, wir kommen mal zu Bruno dem Bär. Wir hatten uns damals schon einmal zu diesem Thema gesprochen und gefragt, ob wir etwas für ihn tun können und vermittelnd wirken dürfen. Der Bruno wollte dies nicht, er hat gesagt – niemals Gefangenschaft, dann gehe ich lieber und inkarniere in Sibirien oder Kanada neu. Mit welcher Aufgabe ist er gekommen und wie ist es ihm im Menschenland ergangen? Wie ist es ihm im Land der Haustiere, mit den Schafen und Hühnern ergangen? Wir haben hier schon einige lustige Geschichten gehört. Wie ist es ihm mit den Hunden ergangen, die ihn dort verfolgt haben? Warum hat der Mensch es nicht mit einem dummen wilden Tier zu tun, sondern mit einem Wesen, der dem Menschen einfach einen Spiegel vorhalten möchte?

 

Deva:

Der Bruno – einst in den Dolomiten gestartet. Er wollte ins Land hinaus ziehen und sich Deutschland anschauen. Doch dort kam er nicht allzu weit und besuchte in Österreich seine Freunde. Dort haben ja auch Bären die Möglichkeit frei zu leben. Er wurde gewarnt, dass es ihm in Deutschland schlecht ergehen würde, doch Bruno wollte das nicht so richtig glauben. Eben ein kleiner Bär mit einer großen Seele. Wie ist es dann Bruno ergangen?

Als er unterwegs war hatte er natürlich Hunger. So ein Braunbär, der frisst eigentlich alles. Er ernährt sich von Pflanzen, Insekten, Fischen, ebenso wie von Hühnereier, er tatst auch gern mal in eine Bienenwabe, alles was er unterwegs findet lässt er sich gut schmecken. Für ihn war es am Anfang ein wunderschöner Ausflug. Dann traf er die zotteligen Schafe und er wollte sich einfach einmal zu ihnen gesellen. Als er dort so bei den Schafen saß, eben wie ein kleiner Bär so ist, da kamen die Schafe und stupsen ihn von allen Seiten. Manche Schafe haben auch ein Gehörn und sie taten dem Bruno weh.

 

Er bat sie darum, das zu unterlassen, doch sie lachten ihn aus. Ja, das konnte dann Bruno wirklich nicht verstehen. Er suchte einfach Gesellschaft und Unterhaltung. So langte er dann mehrfach mit der Tatze zu und da lagen sie dann und lachten nicht mehr. Und natürlich aß er auch ein wenig von dem Fleisch, es lag ja nun schon vor seinen Füßen und Hunger hatte er auch. So zog er dann von dannen.

Als er an einen Hühnerstall kam, so vernahm er das Gegacker. Er trat ein und bat darum, dass die Hühner ihm von ihren Eiern etwas abgeben mögen. Doch diese wollten ihre Eier verteidigen. Bruno konnte nur noch mit dem Kopf schütteln, denn die Erklärung der Hühner war, dass sie Angst vor ihrem Bauern hätten. Was wäre, wenn dieser morgens die Tür öffnet und die Hühner hätten keine Eier in ihren Nestern? Er wäre sehr traurig und die Hühner könnten ihm das ja nicht erklären. So kam dort keine Einigung zustande. Die Hühner baten ihn dann, wenn er die Eier haben möchte, so solle er ihnen etwas tun.

 

Glaubt mir, er tat es nicht gern, doch hatte er nun Hunger. So lagen dann die Hühner in dem Stall und er konnte sich dann genüsslich mehr oder weniger die Eier schmecken lassen. So zog er dann weiter und er traf auch manche Menschen unterwegs. Auch diese werden es bestätigen, er tat ihnen nichts. Er zog an manchen Häusern vorbei und damit die Menschen ihn auch hören, so brüllte er auch ein wenig und machte sich bemerkbar. Doch wenn Bruno so gefährlich gewesen wäre, wie die Menschen es ihm nun nachsagen, so wäre es ihm ein leichtes gewesen, die Tür einzutreten und in der Behausung des Menschen Platz zu nehmen und auch dort wild um sich zu schlagen, doch das wollte Bruno nicht.

 

Bruno war einfach nur auf der Durchreise und hatte Hunger. Als dann die Hunde ihn suchen mussten und diese dann schon mit letzter Kraft auch alles gegeben haben, um ihn zu verfolgen, dass war für ihn auch nicht schön anzusehen. Die Hunde waren diese Temperaturen gar nicht gewöhnt. Für sie war es sehr anstrengend und den Stress den die Menschen hatten, denn sie standen unter Erfolgsdruck. Diese Energien waren für Bruno sehr beängstigend. Er fühlte sich schon von diesen Energien verfolgt und auch wenn ihn die Hunde nicht finden konnten, doch die Energien eilten den Hunden um einiges voraus. Wir rieten dann dem Bruno, dass er immer wieder in einem See baden sollte, so dass dann die Hunde auch seine Fährte verlieren.

 

Wir wussten ganz genau was geschehen wird, denn die Menschen werden alles Erdenkliche tun, um den Bruno so gefährlich wie möglich darzustellen. Es waren schon viele Geldgebote da, die auf den Bruno gesetzt wurden, denn wann hat schon einmal ein Jäger die Möglichkeit einen Bären zu erlegen. Es setzten sich auch viele Menschen für Bruno ein, damit er nicht erschossen werden sollte. Doch die Gebote standen hoch und die Zeit der Hunde ging zu Ende. Sie hatten nur eine gewisse Zeit vereinbart und da der Bruno so gefährlich für alle Menschen war, wurde er dann zur Jagd frei gegeben.

 

Es dauerte dann auch nur wenige Stunden, das wisst ihr ja und schon hatte ein Jäger den Bruno erlegt. Die Jäger erhofften sich natürlich genau das Gegenteil, dass sie gefeiert werden. Wie es sonst immer üblich war, doch diesmal war es nicht so. Es gab viele viele Menschen, die sich dem entgegenstellten und die auch öffentlich ihre Trauer kundgaben und Bruno wird nun seine nächste Inkarnation nicht mehr in deutschen, italienischen oder österreichischen Gefilden wählen. Bruno wird es nun vorziehen, dass weite Land in Kanada zu besuchen. Das wäre ja auch sein Wunsch gewesen, wenn man ihn gefangen hätte.

 

Doch darüber war sich Bruno im Klaren, dass ihm dieser Wunsch doch nicht erfüllt worden wäre und so bereitet er sich jetzt auf diese Inkarnation vor. Bruno wollte hier auch ein Symbol setzen. Er wollte den Menschen zeigen, dass alle Tiere in Freiheit leben möchten – in Freiheit. Er ermahnte auch die Tiere, die er unterwegs traf und wir hoffen nun alle, dass die Jäger gemeinsam darüber nachdenken möchten, weshalb es in Deutschland so wenige Tierarten gibt.

Alle Tiere, entsprechend eurem Wortschatz – alle Raritäten haben Angst bei euch. Den Menschen wird soviel Angst gemacht, weil die Tiere so bösartig sind und Mensch und Tier reißen könnten, doch dies ist nur in Deutschland so. Z. B. in den Dolomiten, dort wo seine Geschwister leben, dort sind auch Menschen und dort geht das Miteinander. Es ist ja auch mit den Wölfen so, wenn bei euch Wölfe gesichtet werden, so versucht man sofort den Menschen Angst zu machen, dass diese die Tiere reißen könnten, die auf der Weide stehen. Natürlich ist der Wolf kein Pflanzenfresser, doch so wie der Mensch uns darstellt, so ist es nicht. Vielleicht denken jetzt mehr Menschen darüber nach. Wir würden es uns sehr wünschen.

 

Jakob:

Die Menschen müssen erst einmal lernen das Tiere überhaupt sprechen können. Sie verstehen nicht, dass sie eine eigene Seele haben und immer wieder zur Erde kommen. Wir hoffen, dass wir einiges von dem Irrglauben gerade rücken können und wir sind auch bemüht keine Beweise zu erbringen, weil wir damit auch niemanden überzeugen.

Möchtest du sagen wer Bruno erlegt hat?

 

Deva:

Nein lieber Jakob, das werden wir nicht tun und es gibt viele gute Gründe dafür.

 

Jakob:

Nun gut, das war die wahre Geschichte von Bruno dem Bären, der ein Zeichen gesetzt hat. Wir wünschen ihm eine wunderschöne friedvolle Inkarnation in Kanada. Ja, dann danken wir dir ganz lieb und ganz herzlich und wir hoffen, dass es so schnell so etwas nicht wieder geben wird, wie Bruno und dass die Menschen eine Menge davon gelernt haben und in Deutschland ein Umdenken passiert.

Wir tun alles dafür, dass es passiert. Ich denke einige werden doch davon ausgehen, dass die Tiere inzwischen sprechen gelernt haben. Du lieber großer Bär, der kein Kuschelbär ist, wir umarmen dich ganz lieb und ganz herzlich und vielleicht mal auf bald.

 

 

 

 

Am Karfreitag, dem 06.04.2007, sprachen wir noch einmal mit der Deva der Bären, um sie nach Knut zu fragen, jenem kleinen Eisbär, der sich inzwischen zum weltweiten Medienstar entwickelt hatte.

Die Deva sagte uns, dass es Knut sein Wunsch war, den Menschen in Berlin sehr viel LIEBE zu schenken. Die Bärenmutter wollte mit diesem Medienspektakel nichts zu tun haben und so war es von Anfang an beschlossene Sache, dass Knut bei seinem Pfleger aufwächst und so alle Aufmerksamkeit allein bekommt.

 

Knut wollte jedoch mit dem Interesse an ihm, einem kleinen süßen Eisbären, auch zeigen, wie in dieser Zeit durch die Medien der eine Bär zum Held der Nation gemacht wird und der andere zu einem blutrünstigen Monster, nur um dann dem meistbietenden vor die Flinte getrieben und abgeknallt zu werden. Beide Ereignisse liegen nur wenige Monate auseinander in ein und dem selben Land.

Würde ein Mensch, der den feigen Mord an seinem Bruder beobachten müsste, in genau dieses Land gehen um den Menschen Liebe zu schenken? Die Tiere können das und noch viel mehr. Lernt von ihnen und beginnt sie ebenso zu lieben.

 

Die Eisbären werden die Erde verlassen, denn ihren Lebensraum wird es bald nicht mehr geben. Dennoch sagte die Deva, sind noch weitere Inkarnationen von Eisbären in Zoos geplant. Sie wollte auch nicht ausschließen, dass es Eisbären geben wird, die mehrfach in Zoos inkarnieren und sie den Menschen der Erde auf diese Weise erhalten bleiben; denn normaler Weise tun die Tiere dies nur für eine Inkarnation, um dann wieder ihre Freiheit genießen zu können.

 

 

 

 

Deva:

Ja, ihr Lieben, auch ich nehme euch in meine Mitte und hülle euch ein in Liebe und ich freu mich schon, wenn ihr wieder bei meinen Geschwistern seid und wenn diese euch wieder ein kleines Schauspiel zwischen Wolf und Bär vorführen können. Wir haben uns wirklich sehr gefreut, dass wir euch dieses Schauspiel in Ruhe vorführen durften. Wir haben ja gesehen, dass es euch gut gefallen hat. Also bis auf bald meine Lieben.

 

Jakob:

Bis auf bald.

 

Anmerkung: Das Schauspiel das die Deva hier anspricht, war eine Neckerei der drei Wölfe mit einem Bären, in jenem wunderschönen Wildpark in Johannesmühle bei unserem letzten Besuch. Siehe auch Deva der Wölfe.

 

 

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Miriam und Jakob www.tiergeschwister.de